Kyoto-Protokoll

Im Dezember 1997 fand in Kyoto die dritte Konferenz der Vertragsstaaten (COP 3) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen statt. Im Rahmen dieser Konferenz wurde das Kyoto-Protokoll verhandelt. Das KP legt für Industrie- und Transformationsstaaten im Zeitraum von 2008 bis 2012 verbindliche Ziele zur Beschränkung oder Reduktion der Emissionen von sechs Treibhausgasen (CO2, CH4, N2O, HFKW, PFKW und SF6) zur Eindämmung des anthropogenen Treibhauseffekts fest.
Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Basisjahr 1990 um mindestens 5,2 % zu senken. Diese Emissionsziele werden völkerrechtlich verbindlich, sobald das Protokoll von 55 Vertragsparteien ratifiziert wird, die für 55 % der Treibhausgasemissionen der Annex-I-Länder (Basis 1990) verantwortlich sind.
Einer der Kernpunkte des Kyoto-Protokolls war die Verankerung der Kyoto-Mechanismen (auch flexible Mechanismen) zur teilweisen Erreichung der Emissionsziele. Die Mechanismen basieren auf der ökonomischen Grundidee, Emissionsreduktionen möglichst kosteneffizient durchzuführen.
Zu den flexiblen Mechanismen zählen:
- Joint Implementation
- Clean Development Mechanism
- Emissionshandel
- UNFCCC Kyoto Protocol
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