Europäische Klimapolitik

Die Europäische Union spielte eine wesentliche Rolle bei den beiden zur Bekämpfung des Klimawandels relevanten Verträgen. Der 1992 unterzeichneten Klimarahmenschutzkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change) folgte 1997 das Kyoto-Protokoll.
Die Europäische Union hat seit den frühen 1990er Jahren große Anstrengungen unternommen um ihre eigenen Treibhausgasemissionen zu verringern. Im März 2000 lancierte die Europäische Kommission das European Climate Change Programme (ECCP). Das ECCP führte zu einer Reihe neuer Politiken, darunter auch das EU Emissions Trading Scheme, welches am 1. Jänner 2005 seine Tätigkeit aufnahm um Emissionen innerhalb der EU zu reduzieren.
Österreich ratifizierte das Kyoto-Protokoll gemeinsam mit der EU am 30. Mai 2002. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, die Reduktionsverpflichtung von 8 % gemeinsam zu erfüllen ("Burden Sharing Agreement"). Das Reduktionsziel Österreichs wurde dabei mit 13 % (bis 2008/2012 gegenüber 1990 bzw. 1995 für HFKW, PFKW und SF6) festgelegt.
| Luxembourg | -28,0 % | Finnland | 0,0 % |
| Dänemark | -21,0 % | Frankreich | 0,0 % |
| Deutschland | -21,0 % | Schweden | +4,0 % |
| Belgien | -13,0 % | Irland | +13 % |
| Österreich | -13,0 % | Spanien | +15 % |
| Großbritannien | -12,5 % | Griechenland | +25 % |
| Italien | -6,5 % | Portugal | +27 % |
| Niederlande | -6,0 % |
Das "Burden Sharing Agreement" der Europäischen Union.









